Manuel Jacomet | Graphic
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ABOUT

 

Oder einen Text über das Ich.

„Wollen wir in die Ferne reisen, so müssen wir zunächst das Nahe durchqueren; wollen wir in die Höhe hinaufsteigen, so müssen wir ganz unten damit beginnen“, hat Konfuzius einmal gesagt. Hoch hinaus ist das Ziel jedermanns. In die weite Ferne reisen, nur der der sich dies auch zutraut. Ein Draufgänger bin ich nicht, doch bereiste ich bereits den Südamerikanischen Raum wie auch Teile Asiens. Reisen ist für mich die Realisation meiner Träume. Vorstellungen werden plötzlich Wirklichkeit. Doch werden diese auch mal über den Haufen geworfen, da sie nicht immer der Realität entsprechen.


„Manuel ist einfach ein verträumter Typ“, sagen ein Paar meiner Kollegen. Da muss ich ihnen zum Teil Recht geben. Gelegentlich erwische ich mich selbst, wie ich gedankenversunken einer Idee für ein neues grafisches Werk nachschwelge. Ganz unten beginnt die Arbeit. Ausschüsse werden hergestellt und es kommt schon vor, dass sie schlussendlich nur im Eimer landen. So füllt sich mein Rucksack nicht nur mit Reiseutensilien, wenn es mich wieder mal in die Ferne zieht, nein es füllt ihn auch mit Erfahrungen, die ich aus solchen Experimenten ziehe.

Um aber auch mal an ein Ziel zu gelangen, das mich befriedigt, orientiere ich mich auf der Karte oder ich feile dann so lange an der Gestaltung, bis sie mir gefällt. „Manu gestaltet und verbessert alles was ihm unter die Finger kommt“, meint auch meine Mitstudentin Jennifer. Dies kann sich manchmal auch in die Länge ziehen, wobei die Zeit wie im Fluge vergeht und ich schon mal fünf Minuten zu spät zur

verabredeten Zeit auftauche und die Kollegen bereits dort warten. In der Regel sind sie verständnisvoll, denn wissen sie selbst, dass ich es nicht leiden kann aus meinem Flow gerissen zu werden. Vielleicht hätte Konfuzius darauf nur geantwortet: „Durchquere zuerst das Nahe, bevor du in die Ferne reist“.

Wie hoch die Zukunft mich tragen wird und wo sie mich hinbringen wird, kann ich beim besten Willen nicht genau sagen. Eines aber steht fest: Der Weg dorthin werde ich mir so kreativ gestalten wie nur möglich und ist mein Tramper voll, so kaufe ich einen neuen.